Bitcoin Code berichtet über die Finanzierung für Blockketten-Startups

Inmitten steigender Adoption trocknet die Finanzierung für Blockketten-Startups aus

Blockchain ist zu einem Schlagwort in der Startup-Ökologie und bei multinationalen Unternehmen geworden. Zahlreiche Vorteile, die die Technologie bietet, haben Unternehmen und Regierungen dazu veranlasst, sie zu übernehmen, zu erforschen oder in sie zu investieren.

Bitcoin Code berichtet über Start-Ups

Eine überraschende Wende hat jedoch 2019 stattgefunden, wenn es um die Höhe der Investitionen in die Blockchain-Technologie und die dahinter stehenden Unternehmen geht.

Nachdem der Mittelzufluss 2018 mit 5,5 Milliarden Dollar an Kapitalbeschaffung seinen Höhepunkt erreicht hatte, ging er in diesem Jahr stark zurück – mit weniger als 3 Milliarden Dollar Kapital, das in das Ökosystem floss. Dafür gibt es jedoch zahlreiche Gründe, die dies erklären. Die zinsbullische Hysterie um Bitcoin war laut Bitcoin Code vorbei und der Wert von Bitcoin fiel von einem Allzeithoch von etwa 20.000 $ auf ein Tief von 3.100 $. Eine andere Erklärung könnte sein, dass die anfänglichen Münzangebote ihren Charme verloren.

Es gab noch weitere externe Faktoren, wie z.B. die insgesamt rückläufige Finanzierung des Fintech-Sektors, die dazu führten, dass auch die Mittel für die Blockkettenunternehmen zurückgingen.

Finanzierung von Blockchain-Unternehmen in 2017-2018

2017 war das Jahr, in dem die ICOs richtig abheben. Der Großteil der von den Blockkettenunternehmen eingeworbenen Mittel kam über ICOs. Der innovative Token Sale des Bancor-Protokolls in Höhe von 153 Millionen Dollar setzte einen Standard für eine neue Generation.

Auch Tron stellte 2017 seine ICOs fertig und wurde damit schnell zu einer der bekanntesten Altmünzen. Die ICO wurde zu einem weltweiten Phänomen, da in Israel, Singapur, China, den Vereinigten Staaten, Deutschland und anderen Ländern riesige Token-Verkäufe stattfanden.

Während 2017 den Anstieg der Kryptowährungen, Blockchain und ICOs markierte, war 2018 das Jahr der Marktkorrekturen. Die überhöhten Krypto-Preise, die im Januar 2018 ein Allzeithoch erreichten, stürzten ab – zusammen mit den Hoffnungen und Träumen vieler Menschen, die in Krypto investierten, weil sie glaubten, es sei ein „Get-Richt-Quick“-System.

Wie die Daten zeigen, war die Zahl der ICOs bei den Top-Finanzierungsunternehmen der Blockkette stark rückläufig. Institutionelle Investoren begannen sich für die Finanzierung zu interessieren, angetrieben von ihrer Angst vor dem Verpassen.

Robinhood und Coinbase setzten ihren massiven Fundraising-Spaß fort. Bitmain, ein wichtiger Produzent von ASIC-Minen, beschaffte ebenfalls 340 Millionen Dollar in einer Pre-IPO-Runde und erhöhte damit seine Bewertung auf über 12 Milliarden Dollar. Da er jedoch der sinkenden Nachfrage nach Bergbauerzeugnissen zum Opfer fiel, fiel die Bewertung stark ab.

Finanzierung von Blockkettenunternehmen im Jahr 2019

Damals im Jahr 2017 argumentierten Blockchain-Evangelisten, dass die ICOs die traditionellen VCs zu einem Ding der Vergangenheit machen würden, aber eine ganz andere Geschichte hat sich abgespielt. Denn die vielversprechenden potentiellen ICOs, die sich irgendwann einmal gezeigt hatten, waren praktisch überflüssig geworden.

Die VCs waren zwar immer noch an dem Blockketten-Ökosystem interessiert, aber meist kamen erst in den fortgeschrittenen Finanzierungsrunden große Mittelzuflüsse hinzu. Robinhood setzte das vierte Jahr in Folge die Spendensammlung fort, diesmal mit 323 Millionen Dollar und weiteren 50 Millionen Dollar in der Serie E. Figure, ein führendes Fintech-Unternehmen sowohl im Bereich des Eigenkapitals als auch im Blockchain-Bereich, brachte in zwei Runden Mittel in Höhe von fast 175 Millionen Dollar ein.